Gemeinsam für VWN Hannover – unsere volle Solidarität gilt den Beschäftigten

Sehr geehrter Herr Christidis, sehr geehrte Frau Huremovic, iebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Volkswagen Nutzfahrzeuge,

die aktuellen Diskussionen über die Zukunft des Volkswagen-Standorts Hannover erfüllen uns mit großer Sorge.

Wir, die CDU-Bürgermeisterkandidatinnen und -kandidaten aus den Städten und Gemeinden der Region Hannover, der CDU-Oberbürgermeisterkandidat Peter Karst für die Landeshauptstadt Hannover sowie der Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, Oliver Junk, möchten Ihnen und der gesamten Belegschaft deshalb gemeinsam und unmissverständlich sagen:

Wir stehen weiter an Ihrer Seite.

Hinter den mehr als 12.000 Arbeitsplätzen bei Volkswagen Nutzfahrzeuge stehen Menschen und Familien. Und an ihnen hängen viele weitere Arbeitsplätze bei Zulieferern, im Handwerk, im Dienstleistungsbereich und im Mittelstand. Volkswagen Nutzfahrzeuge ist deshalb nicht nur ein Werk in Hannover-Stöcken. Das Werk ist ein wesentlicher Teil der wirtschaftlichen und industriellen Identität unserer gesamten Region. Die Zukunft von VWN geht uns alle an – von Barsinghausen bis Burgdorf, von Neustadt bis Springe, von Wunstorf bis Lehrte. Sie als Beschäftigte haben in den vergangenen Jahren erhebliche Veränderungen mitgetragen und ihren Beitrag zur Wettbewerbsfähigkeit des Werkes geleistet. Umso verständlicher ist die Erwartung, jetzt Klarheit darüber zu bekommen, wie es mit dem Standort über 2030 hinaus weitergeht. Wir teilen diese Erwartung. Bekenntnisse reichen uns nicht.

Hannover-Stöcken braucht eine verbindliche industrielle Perspektive. Und wir wollen, dass auch in Zukunft Fahrzeuge in Hannover gebaut werden.

Dazu gehören aus unserer Sicht eine klare Produktperspektive, die notwendigen Investitionen, eine wettbewerbsfähige Auslastung des Werkes und die langfristige Sicherung möglichst vieler guter Industriearbeitsplätze.

Wir wissen, dass die Automobilindustrie vor großen wirtschaftlichen und technologischen Herausforderungen steht. Wir wissen auch, dass Wettbewerbsfähigkeit Voraussetzung für sichere Arbeitsplätze ist. Aber Transformation darf nicht bedeuten, einen traditionsreichen und leistungsfähigen Industriestandort ohne klare Zukunftsperspektive zurückzulassen.

Deshalb unterstützen wir Ihren Einsatz für verbindliche Entscheidungen zur Zukunft des Werkes. Dabei geht es für uns nicht um Parteipolitik. Wenn Tausende Arbeitsplätze und damit die Zukunft vieler Familien in unserer Region auf dem Spiel stehen, müssen Kommunalpolitik, Beschäftigte, Betriebsrat, Gewerkschaften und Wirtschaft gemeinsam für den Standort eintreten, wie der hannoversche OB-Kandidat Peter Karst ebenfalls auf seiner Kundgebung verdeutlichte.

Als Kandidatinnen und Kandidaten für kommunale Verantwortung geben wir Ihnen deshalb ein gemeinsames Versprechen:

Wir werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Region Hannover eine starke Industrieregion und Volkswagen Nutzfahrzeuge ein starker Teil dieser Region bleibt.

Wir stehen solidarisch an der Seite der Belegschaft. Wir stehen hinter dem Ziel einer langfristigen Beschäftigungssicherung. Und wir stehen für eine Zukunft, in der in Hannover auch nach 2030 Fahrzeuge vom Band laufen. Bitte geben Sie dieses Zeichen der Solidarität auch an die Kolleginnen und Kollegen im Werk weiter.

Die Beschäftigten bei Volkswagen Nutzfahrzeuge sollen wissen: Alle Städte und Gemeinden unserer Region stehen hinter ihnen.



Oliver Junk