Oliver Junk

Oberbürgermeister #Goslar

 

Herzenssache Goslar /

Das Schwarze Schaf von Georgi Gaidatzis

Mai 1, 2021

Sie fehlen uns schon sehr. Unsere Gastronomen in der Stadt. Bis vor einem Jahr haben wir uns noch manchmal geärgert, wenn unsere Lieblingsgastronomen genau dann ihren Ruhetag hatten, wenn wir einen Hochzeitstag oder Geburtstag oder einen besonderen Abend verbringen wollten.

 

Heute wissen wir. Unwichtig. Hoffentlich seid Ihr bald alle wieder für uns da. Ist es nicht schön, dass wir so viele gastronomische Angebote in unserer Stadt Goslar haben und hoffentlich auch nach der Pandemiezeit wieder haben werden? Ist es nicht schön, dass wir in Goslar gut Essengehen und Kneipenkultur erleben können?

 

Eines dieser schönen Restaurants ist das Schwarze Schaf.

Vor einigen Tagen war ich bei Georgi Gaidatzis im Schwarzen Schaf. Und habe mal nicht leckeres Essen bestellt, sondern ihm bei der Arbeit über die Schultern geschaut und beim Ausliefern mitgeholfen.

 

Er ist einer „unserer“ Gastronomen in Goslar; wir kennen ihn und seine Frau Anja, wir kennen und schätzen das Schwarze Schaf und seinen Stand auf dem Weihnachtsmarkt.

 

Georgi Gaidatzis wurde 1975 in Griechenland geboren. Gemeinsam mit seiner Schwester Fotini und seinen Eltern kam er 1987 nach Goslar; seine Schwester begann ein Informatikstudium in Braunschweig und seine Eltern gründeten einen gastronomischen Betrieb. Exakt in den heutigen Räumlichkeiten des „Schwarzen Schaf“, Spitalstraße/Mauerstraße, wurde das Roxani, ein griechisches Restaurant, durch die Familie über Jahrzehnte geführt.

 

„Warum Goslar?“ habe ich Georgi gefragt. Auch hier liegt die Antwort in der Familie. Der Onkel von Georgi Gaidatzis war bereits in Goslar, auch in der Gastronomie. Die beiden Familien boten dann gemeinsam über 15 Jahre im Roxani und Lito am Bahnhof (heute Piepers) griechische Spezialitäten an.

Georgi selbst startete nach dem Umzug von Griechenland nach Deutschland in der 6. Klasse, musste erstmal die Deutsche Sprache lernen. Nach der Schule und seiner Ausbildung begann auch er in der Gastronomie zu arbeiten. „Bis heute bin ich so dankbar für die Entscheidung meiner Eltern, nach Deutschland zu gehen!“ erzählt er mir.

 

Und Georgi startete dann nicht nur in der Gastronomie, er startete in Goslar durch. 2003 eröffnete er das Restaurant „Die Weite Welt“ an der Kaiserpfalz und 2008 „Das Schwarze Schaf“ auf dem Jakobikirchhof. Auch auf dem Weihnachtsmarkt ist er Partner der Stadt und wunderbarer Gastgeber.

Das waren dann fast 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter!“ sagt Georgi und traf die Entscheidung, sich auf das Schwarze Schaf am Jakobikirchhof zu konzentrieren.

 

2017 schaffte er sich mit seiner Frau Anja ein zweites berufliches Standbein und erfüllte sich einen langersehnten Wunsch. Ein kleines Hotel. Mit dem

Boutique-Hotel LIONO, (www.liono-hotel.de), ist am Schieferweg ganz sicher mehr als ein „kleines Hotel“ entstanden. Glückwunsch dazu.

 

Vor einem Jahr sind Anja und Georgi mit dem Schwarzen Schaf an die erste Wirkungsstätte zurückgekehrt. Und das Schwarze Schaf ist seit dieser Zeit

nicht mehr „Bistro am Tag“, sondern „Restaurant am Abend“.

 

Moderne Räumlichkeiten, Erfahrung in der Gastronomie und mit den Gästen: Der Start im vergangenen Jahr ist geglückt. Heute zwingt Corona dazu, sich auf die Auslieferung der Speisen zu beschränken. Aber auch die kommen gut an, schmecken lecker, ich habe es selbst schon mehrfach ausprobiert.

 

Aber trotzdem ersetzt das Essen zu Hause nicht Atmosphäre, Gemütlichkeit und Geselligkeit im Schwarzen Schaf. Ich freue mich auf den ersten Abend bei Anja & Georgi. Lange wird es nicht mehr dauern, die Tage werden heller!

 

 

Ich sage guten Appetit: Mehr Infos hier: https://schwarzesschaf-goslar.de oder einfach gleich bestellen: 05321-1588

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