Oliver Junk

Oberbürgermeister #Goslar

 

Herzenssache Goslar /

Herzliche Geburtstagsglückwünsche Ehrenbürger Hans-Joachim Tessner

Mrz 6, 2021

Unser Ehrenbürger Hans-Joachim Tessner feierte gestern Geburtstag. Und auch auf diesem Wege möchte ich sehr herzlich gratulieren.

 

Denn Hans-Joachim Tessner ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ein erfolgreicher Geschäftsmann, ein Familienmensch, ganz frisch auch Hundebesitzer –  permanent interessiert an und engagiert für seine Heimatstadt Goslar. Seit dem 8. Lebensjahr lebt Herr Tessner in Goslar und er ist – das spüre ich in jedem Gespräch – unserer Stadt tief verbunden.

 

Zu seinem 65. Geburtstag wurde er Ehrenbürger der Stadt Goslar. Und die Wertschätzung, die mit dieser Auszeichnung verbunden ist, zeigt sich darin, dass die Stadt Goslar mit dieser Auszeichnung nicht inflationär umgeht. Schließlich ist er gemeinsam mit Sigmar Gabriel der derzeit einzige Ehrenbürger Goslars und die Stadt hat diese Würde in den nun 75 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg nur fünfmal vergeben.

 

Ich bin Hans-Joachim Tessner dankbar für sein nicht nachlassendes Engagement in Goslar. Und ich möchte jetzt nicht auf die Gründung der Bürgerstiftung mit der Familie Krause (1999), den Bürgerpreis (seit 2012) und den Kaiserring (Ehrenvorsitzender des VfK)  verweisen.

 

Und ich möchte auch nicht auf Innenstadtprojekte deuten, die von Herrn Tessner in den vergangenen Jahren umgesetzt wurden und bei denen ganz sicher nicht zuerst Wirtschaftlichkeitsrechnung im Vordergrund standen. Nach der Sanierung und Restaurierung der historischen Bausubstanz konnten viele Objekte einer neuen Nutzung zugeführt werden – beispielhaft nennen möchte ich die Hottenrott-Immobilie, in der heute Vockeroth ansässig ist, das Kaiserringhaus mit dem „Schiefer“, natürlich die Kaiserpassage und auch die große Rossmann-Filiale in der Breiten Straße, die dank des Zusammenlegens mehrerer kleiner Ladenfläche an zentraler Stelle entstehen konnte. Ein gutes Beispiel dafür, dass moderne Anforderungen an Ladenflächen auch in Goslars denkmalgeschützter Altstadt realisiert werden können.

 

 

Aber ein großes Projekt wartet noch auf die Umsetzung. Und ich bleibe dankbar dafür, dass es gelungen ist, Herrn Tessner für die Entwicklung des Pfalzquartiers zu begeistern.

 

„Man sieht ja immer noch nichts!“ höre ich hier und da in der Stadt. „Stimmt!“ antworte ich dann: „Aber die Komplexität zwingt uns zu besonderer Gründlichkeit!“. Ich gehe jedenfalls auch weiterhin davon aus, dass wir mit den Abrissarbeiten noch in diesem Jahr beginnen.

 

Herr Tessner hatte mir am 12.09.2011 – im damals noch zugänglichen historischen Rathaus – sehr herzlich zum Wahlsieg gratuliert und mir die Hand zur Zusammenarbeit ausgestreckt. Und seit dieser Zeit arbeiten wir partnerschaftlich, vertrauensvoll, eng abgestimmt für die Stadt Goslar zusammen.

 

 

Ziel der Entwicklung an der Pfalz bleibt es, die Stadt noch ein Stück lebendiger und attraktiver zu machen. Gemeinsam mit Herrn Tessner möchte ich – an dieser wie an anderer Stelle – gerne weiter für eine Stadt Goslar arbeiten, in der gelebt, gewohnt, gearbeitet und gehandelt wird. Denn auch wenn wir – gerade mit dem Prädikat Welterbe – verpflichtet sind, unser Erbe zu erhalten und zu bewahren, dürfen wir uns doch keine Käseglocke überstülpen.

Früher hieß es „Die Menschen folgen den Jobs und ihrer Arbeit“. Das dreht sich und die durch Corona erzwungenen Digitalisierungsprozesse beschleunigen das: „Die Jobs folgen den Menschen“.

Damit will ich sagen: Wenn das Umfeld passt, wenn eine hohe Lebensqualität herrscht, Kultur- und Kneipenszene vorhanden ist, Kinderbetreuung funktioniert, die Mieten bezahlbar und die Wege kurz sind, schöne historische Bauten, eine umgebende rasch zu erreichende Kulturlandschaft mit hohem Freizeitwert – dann kann gerade eine kleine Stadt wie Goslar für die sogenannte Work-Life-Balance sorgen, mit der die Unternehmen gern um neue Arbeitskräfte werden.

 

Wichtigster Standortfaktor einer Stadt bleiben die Menschen. Menschen, die die Stadt tragen, sie mit Leben erfüllen und mit ihrem Engagement unterstützen und mitgestalten. Menschen wie Hans-Joachim Tessner.

 

Ich gratuliere sehr herzlich! Lieber Jochen Tessner, alles Liebe, alles Gute zu Deinem Geburtstag. Nicht nachlassende Energie und Kraft für Deine Projekte innerhalb und außerhalb der Stadt!

Ganz viel Gesundheit! Weiterhin eine gesunde und liebe Familie in Deinem Umfeld! 

 

Corona verhinderte gestern eine persönliche Begegnung. Aber beim Blick in den Kalender sehe ich, dass wir uns zu Abstimmungen im Hinblick auf das Pfalzquartier und den Kattenberg schon in der nächsten Woche treffen! Bis dahin und nochmal Alles Gute!

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