Oliver Junk

Oberbürgermeister #Goslar

 

Herzenssache Goslar/ Die Investitionen der Familie Junicke

Sep 16, 2017

Wer hätte das eigentlich vor fünf Jahren geglaubt? Goslars Bevölkerung

bleibt inzwischen stabil. Aktuell leben im Stadtgebiet 50 Menschen mehr als

vor einem Jahr. Das freut mich nicht nur, das beruhigt mich auch, denn

zwischen 2002 und 2012 hat die Stadt 4.000 Menschen verloren; gesunken

– vor der Städtefusion – dann auf nur noch 40.000 Einwohner.

 

Und heute? Das zweite Jahr gewinnen wir: Zuzug und hohe Geburtenzahlen

waren und sind der Schlüssel. Die Einwohnerzahl beträgt aktuell 50.873.

Mit dem augenzwinkernden Slogan „Goslar wird Junk“ habe ich im

Oberbürgermeisterwahlkampf 2011 vielfach den Nerv getroffen. Warum?

Weil es Goslar so satt hatte, Jahr für Jahr zu schrumpfen. Und weil es

anstrengend und nervig ist, sich nur Gedanken darüber zu machen, wo und

wie man noch weiter städtische Infrastruktur schrumpfen muss.

Gesund schrumpfen ist gar nicht leicht in einer Stadt, vor allem wenn man

bedenkt, dass jede Reduzierung von kommunaler Infrastruktur auch ein

Weniger an Attraktivität in einer Stadt bedeutet. Das Ausdünnen von

Buslinien, das Schließen von Schwimmbädern oder von Kindergärten in den

Ortsteilen – um mal konkrete Beispiele zu nennen – werten eine Stadt leider

nicht auf, machen sie nicht attraktiver für Menschen.

Schon im Wahlkampf 2011 hatte ich das strategische Ziel ausgegeben, auch

attraktiven Wohnraum zu schaffen, um Bevölkerung für die Stadt Goslar zu

gewinnen. Ausweisung von Baugebieten und Umbau von

Bestandsimmobilien (auch in der Altstadt!).Die hämischen Kommentare der

etablierten Kommunalpolitiker in Goslar habe ich noch genau im Ohr. „Das

kann nur jemandem einfallen, der Goslar nicht kennt!“ so lauteten die

Kommentare, um insbesondere darauf zu verweisen, dass eine

schrumpfende Stadt immer genug Wohnraum hat.

Aus meiner Sicht war und ist das Gegenteil der Fall! Ein leerstehendes

Fachwerkhaus in der Altstadt ist gerade nicht zwingend attraktiv für eine

junge Familie oder einen alleinstehenden Rentner. Der Satz „Man baut nur

einmal im Leben“ hat eben heute keine Gültigkeit mehr. Also: Attraktiven

Wohnraum organisieren – aber die Stadt Goslar konnte und kann das nicht

selbst. Die Stadt Goslar hat keine eigene Wohnungsbaugesellschaft mehr

(vor meiner Zeit verkauft), um Mehrfamilienhäuser oder Einfamilienhäuser

zu bauen, um denkmalgeschützte Immobilien in der Altstadt zu kaufen und

zu sanieren.

Aber ein Oberbürgermeister, eine Stadt, kann selbstverständlich um

Investoren werben und sie davon überzeugen, in Goslar zu investieren. Und

genau so haben wir die Familie Junicke gewinnen können! „Frisch auf!“ – das

hatte ich bis dato von meinem Harzklub Freund Dirk Junicke aus Bad

Harzburg schon öfter gehört.

Und erlebt, dass er nicht nur ein großer Wanderfreund, sondern auch ein

erfolgreicher Unternehmer ist. Erfolgreicher Unternehmer nicht nur als

Gastronom und Hotelier, http://www.plumbohms.de/wir-als-gastgeber/,

sondern auch bei dem Entwickeln von Wohnraum, insbesondere in Bad

Harzburg, Ilsenburg und Wernigerode.

„Warum eigentlich nur in Bad Harzburg?“ – genau diese Frage habe ich ihm

vor zwei, drei Jahren gestellt und ihn ermuntert, in Goslar zu investieren.

Und heute: Dirk Junicke, seine Familie, seine Söhne – haben den

Schwerpunkt ihres Wirkens ja beinahe schon nach Goslar verlegt.

 

Schauen wir z. B. an den Klusteich, unmittelbar neben dem Osterfeld. Hier

entstanden bzw. entstehen Eigentumswohnungen in Zentreumsnähe:

http://www.junicke-co.de/immobilie/villa-flora-villa-verde

Und mieten (kann man jetzt schon) und einziehen in der Residenz „Alte

Schule“ dann im nächsten Jahr. Die ehemalige Realschule Hoher Weg wird

umgebaut. Tolle, helle Wohnungen im Herzen der Altstadt.

Daneben entsteht noch ein Neubau mit ca. 25 Wohneinheiten:

Hochwertige Service-Mietwohnungen im Zentrum der Welterbestadt Goslar

Daneben gibt es noch weitere Neuigkeiten. In der Klubgartenstraße wird

ein Neubau entstehen. Unmittelbar neben dem Kreishaus entsteht eine

Stadtvilla. Mietwohnungen oder Eigentumswohnungen, Größen – da möchte

ich Herrn Junicke nicht vorgreifen.

Und dann höre ich, dass Dirk Junicke auch das ehemalige Wohnhaus von

Hans Günther Griep erworben hat und nach einem Umbau als Mietobjekt

anbietet. Gleich neben dem Jägerdenkmal ganz gewiss auch keine ganz

schlechte Wohnlage…. Alles in allem tut sich was. Neue, moderne, sanierte

Mietwohnungen und Eigentumswohnungen werden angeboten! Goslar

gewinnt. Vielen Dank den Junickes für unternehmerischen Mut und den

festen Glauben an den Markt in Goslar

 

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