EIN HARZ wirkt.

Vision und Machbarkeit einer Anbindung Braunlages an die Harzer Schmalspurbahnen (HSB) sind nicht ganz neu. Bereits 1992 gab es erste Gedanken und Kostenschätzungen. Und Philip Rösler als damaliger niedersächsischer Minister für Wirtschaft und Verkehr hatte die Pläne vor rund 15 aktiv unterstützt und mit einer Machbarkeitsstudie unterlegt. Und dann passierte einfach wieder nichts. Nicht weiter gekommen. Und genau deshalb hat EIN HARZ das Thema wieder ganz nach oben auf die Tagesordnung gesetzt.


Kirchturmdenken hilft nicht weiter. Der Harz, verteilt auf drei Bundesländer und fünf Landkreise (Harz, Goslar, Mansfeld-Südharz, Göttingen, Nordhausen) ist wirtschaftlich, touristisch, infrastrukturell und gesellschaftlich verwachsen und eben eine Region.
Und in einer solchen Region können die zentralen Zukunftsfragen nur gemeinsam beantwortet werden. Jeder einzelne, und das gilt auch für die Landesregierungen, ist zu klein. Verantwortung kann nur gemeinsam getragen werden.
Vor über zehn Jahren haben dies die Protagonisten und Protagonistinnen der EIN HARZ Initiative erkannt und notiert, dass der Harz nur dann EINS wird, zur EINS wird, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Kommunen an einem Strang ziehen und möglichst noch alle in eine Richtung.
Wir wissen, dass das Thema HSB-Erweiterung nach Braunlage nur gemeinsam gelingen kann und die Partner auf Landesebene nur dann aktiv werden, wenn wir vor Ort laut und sichtbar und damit wirkmächtig sind.
Dafür steht EIN HARZ.
Also mitmachen! EIN HARZ wirkt.

Oliver Junk