Änderung der Medizinstrategie in der Region nötig
Oliver Junk: „Junk fordert Änderungen bei der Medizinstrategie der Region Hannover“
Pressemeldung vom 13.03.2026
Während der Ausgang der Landtagswahl in Baden-Württemberg deutschlandweit sehr intensiv diskutiert und kommentiert wird, bleibt der Ausgang der Kommunalwahlen in Bayern im Norden unter dem Radar. Dabei liefert der Wahlausgang bemerkenswerte Ergebnisse auch für die Region Hannover: Überall dort, wo die medizinische Versorgung in der Fläche wackelt, wackelt das Vertrauen in Politik.
Pressemeldung:
Der CDU-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten Oliver Junk kommentiert den Ausgang der Kommunalwahlen in Bayern wie folgt: „Die Ergebnisse der Kommunalwahlen in Bayern beweisen: Überall wo Kliniken wackeln, wackelt das Vertrauen in Politik.“
„Das sollte genug Anlass dafür bieten, die rot-grüne Medizinstrategie in der Region Hannover kritisch zu hinterfragen“, so Junk und weiter: „Natürlich verändert sich Medizin, natürlich haben wir Fachkräftemangel in der Medizin, aber die beschlossene Krankenhausreform darf nicht zum Wegfall von hunderten von Kliniken in Deutschland und die medizinische Versorgung der ländlichen Räume führen.“
Junk kritisiert, dass die Sorgen und Ängste der Menschen, die von dem Verlust der wohnortnahen medizinischen Versorgung betroffen sind, von der rot-grünen Mehrheit in der Regionsversammlung nicht hinreichend ernst genommen werden. „Weg mit wohnortnaher Krankenhausversorgung in der Fläche, die Auflösungen der Krankenhäuser in Springe und Lehrte – das zeigt in die falsche Richtung. Wir brauchen weiter auch Landkrankenhäuser. Ich komme vom Land und weiß dabei sehr wohl, wovon ich spreche“ so Junk und ergänzt: Medizinische Notfälle halten sich nicht an Öffnungszeiten von Arztpraxis und damit ist dann das Krankenhaus und die zumeist dort mit angesiedelte Bereitschaftspraxis der einzige Anlaufpunkte für Hilfe für viele Menschen ist.
„Mit Blick auf die Kosten darf angemerkt werden, dass nicht nur Krankenhäuser Defizite erwirtschaften, sondern auch Verkehrsbetriebe, Schwimmbäder und Stadthallen. Kommunale Daseinsvorsorge muss und darf Geld kosten“, teilt Junk mit.
„Mir geht es um medizinische Sicherheit für alle in der Region, insbesondere für ältere Menschen. Mir geht es um Krankenhäuser als zentrales Element der Daseinsvorsorge. Mir geht es um Vertrauen in Politik. Genau dafür ist die Region da“, sagt Junk und verweist abschließend darauf, dass die Politik beinahe vorsätzlich an den Interessen und Wünschen der Bevölkerung vorbei arbeitet. „Warum sonst wurde vor wenigen Jahren das Thema Krankenhausplanung dem Zugang direktdemokratischer Elemente (Bürgerbegehren und Bürgerentscheid) in Niedersachsen entzogen?“, fragt Junk.
https://www.altkreisblitz.de/2026/03/13/cdu-kandidat-junk-kritisiert-medizinstrategie-der-region-hannover/