Pressemeldung zum ÜSTRA-Umzug:
Gemeinsame Presseerklärung mit Peter Karst:
„Wir verkennen nicht, dass die Erreichbarkeit von Kunden für die Geschäftstätigkeit der ÜSTRA notwendig und wichtig ist. Wir kritisieren allerdings deutlich, dass die Führungslosigkeit in der Regionsverwaltung dazu genutzt wird, Entscheidungen zu treffen, die die Haushalte von Stadt wie Region erheblich belasten. Nach unseren Informationen liegt der Mietzins mit etwa 30 bis 50 Prozent deutlich über Vergleichsmieten. Die Zahlen für die Warmmiete bzw. Nebenkosten werden noch nicht einmal genannt. Wir fordern volle Transparenz mit Blick auf Vertragsgrundlagen und Details.
Bei der ÜSTRA handelt es sich um einen Betrieb, der mit Steuergeldern finanziert wird. Deshalb gelten auch hier die Haushaltsgrundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit. Die ÜSTRA gewinnt an Image nicht durch die Außenwirkung und den Standort des Kundencenters, sondern zuerst durch Verlässlichkeit im Betrieb.
An vielen Stellen der rot-grün dominierten Regionspolitik wird deutlich, dass der Fokus weder auf Führung noch auf Haushaltszahlen liegt. Unausgeglichene Haushalte und Schulden passen nicht zu Jahresmieten von weit über einer Millionen Euro. Die Verantwortlichen der ÜSTRA verkennen, dass die ÜSTRA Zuschüsse von etlichen Millionen Euro allein aus dem Regionshaushalt erhält. Hinzu kommt, dass nötige Investitionen in den Nahverkehr in der Vergangenheit nicht hinreichend erfolgten.
Derart hohe Mietzahlungen durch kommunale Unternehmen stellen ferner einen gefährlichen Eingriff in den Markt dar, die das Preisniveau in der Innenstadt erhöhen. Eine positive Stadtentwicklung sieht aus unserer Sicht anders aus.
Die Ziele des Umzugs „Erreichbarkeiten verbessern“ und „im Herzen der Stadt sein“ rechtfertigen solche Haushaltsbelastungen nicht. Hier ist der Kompass der Verantwortlichen völlig verloren gegangen. Mit einer solchen Entscheidung in Krisenzeiten rückt man nicht näher an Menschen, sondern deutlich von ihnen weg. Entrückte Politik, dafür steht die Region aktuell.“
Abschließend fordern beide eine klare Prioritätensetzung: „Die ÜSTRA muss sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren: Verlässlichkeit, Sicherheit und Sauberkeit im Nahverkehr. Ein teures Prestige-Kundenzentrum trägt dazu nicht bei. Gerade in wirtschaftlich angespannten Zeiten braucht es Augenmaß – und das vermissen wir hier deutlich
https://www.burgwedel-aktuell.de/2026/04/28/cdu-kritisiert-geplanten-umzug-des-uestra-kundenzentrums/