Dialog statt Konfrontation: Gemeinsam eine Lösung für den Deister finden

Oliver Junk, Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, wirbt nach gemeinsamer Radtour mit den Deister-Freunden für einen Neustart im Umgang von Regionsverwaltung, Waldeigentümern und Deister-Freunden.

Nach einer gemeinsamen Fahrradtour mit dem Vorstand der Deister-Freunde im Deister spricht sich Oliver Junk, Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten, für ein Ende der juristischen Auseinandersetzungen und gegenseitigen Konfrontationen rund um die Down-Hill Strecken im Deister aus.

Er wird in dieser Position von Jörg Sievers, Bürgermeisterkandidat der CDU für Springe, sowie den CDU-Abgeordneten der Regionsversammlung Christoph Loskant und Oliver Groseck unterstützt.

„Ich habe mir bewusst selbst ein Bild vor Ort gemacht. Dabei habe ich engagierte Vereinsmitglieder kennengelernt, die den Deister als Naturraum schätzen und zugleich mit großer Begeisterung ihren Sport ausüben“, erklärt Oliver Junk.

Oliver Groseck, Christoph Loskant, Jörg Sievers und Oliver Junk betonen: „Der Wald hat Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion und natürlich gibt es unterschiedliche Interessen. Waldeigentümer haben berechtigte Anliegen, der Naturschutz hat seinen Stellenwert, aber auch die Interessen von Wanderern, Erholungssuchenden und Mountainbikern müssen berücksichtigt werden. Und genau deshalb müssen wir miteinander reden.“

Die Konflikte um Mountainbike-Trails im Deister haben sich zunehmend zugespitzt, bis hin zu juristischen Auseinandersetzungen zwischen den Deister-Freunden und der Region Hannover. Das ist kein tragfähiger Zustand und das kann auch nicht der richtige Umgang mit einem Verein und Ehrenamtlichen sein: „Wir sollten unsere Energie nicht darauf verwenden, die Fronten weiter zu verhärten. Wir müssen die Realitäten zur Kenntnis nehmen und gemeinsam nach vernünftigen, rechtssicheren und naturverträglichen Lösungen suchen. Dazu gehört auch die Bereitschaft aller Beteiligten, Kompromisse einzugehen“, so Junk.

Dass ein gutes Miteinander verschiedener Nutzergruppen im Wald möglich ist, weiß Oliver Junk aus eigener Erfahrung. Seit zwölf Jahren ist er Präsident des Harzklubs, dem auch viele Mountain-Bike Gruppen angehören. 

„Im Harz leben wir Partnerschaft. Wanderer, Mountainbiker, Waldeigentümer, Naturschutz haben nicht immer dieselben Interessen. Trotzdem kann man Lösungen finden, wenn man einander ernst nimmt und miteinander statt übereinander spricht“, so Oliver Junk.

Dieses Prinzip möchten Christoph Loskant, Oliver Groseck, Oliver Junk und Jörg Sievers auch auf den Deister übertragen. „Ziel muss ein strukturierter Dialog zwischen Region Hannover, Naturschutzbehörde, Waldeigentümern, Deister-Freunden und weiteren betroffenen Nutzergruppen sein!“ so Junk.

Junk abschließend: „Ich wünsche mir einen Neustart für den Deister. Und ich sage zu, dass wir die juristischen Auseinandersetzungen beenden. Mein Ziel ist nicht, Gewinner und Verlierer zu produzieren. Mein Ziel ist es, dass das Ehrenamt und Vereinsarbeit durch die Regionsverwaltung wertgeschätzt wird und gute Kooperationen zwischen Naturschutz, Waldeigentümern und Sportbegeisterten entstehen. Der Deister ist für viele Menschen ein Stück Heimat und ein wichtiger Natur- und Erholungsraum. Das sollte uns Grund genug sein, gemeinsam an einen Tisch zu kommen.“

Oliver Junk