Förderschule 2030: raus aus dem Schatten - rein in den Mittelpunkt.

Auf Initiative von Oliver Junk haben sich Bildungsexpertinnen und Bildungsexperten der CDU in der Region Hannover, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesbildungs- und Familienministerium (BMBFSFJ) Mareike Wulf MdB und Bernward Schlossarek CDUVorsitzender der CDU-Regionsfraktion ein Konzept zur Zukunft der Förderschulen in der Region Hannover entwickelt.

Zum Konzept:

1. Sondervermögen ausschließlich für Schulen einsetzen.

Aus dem Sondervermögen des Bundes fließen 255 Millionen Euro in die Regionskasse. Es bliebt bei der Position von Oliver Junk, dass dieses Sondervermögen schon aus Gründen der Generationengerechtigkeit ausschließlich den Schulen der Region zufließen wird.

2. Sanierungsstau auflösen

Der derzeit vorhandene Sanierungsstau in den Regionsschulen von über 1 Milliarde Euro ist umgehend aufzulösen. Dies wird durch eine klare Prioritätensetzung hinreichend Budget und vor allem Personal für die baulichen Umsetzungen erreicht. Die Schulbaugesellschaft ist für sich genommen keine Lösung für die Abarbeitung des Sanierungsstaus.

3. Den Rechtsanspruch auf Ganztagsförderungen umsetzen

Der ab dem 1. August 2026 bestehende Rechtsanspruch auf Ganztagsförderung gilt auch für Kinder an Förderschulen und ist durch die Region sicherzustellen.

4. kluge Pädagogische Konzepte benötigen Bauliche Umsetzung

Die Qualität des Unterrichtes hängt nicht nur von einem exzellenten Betreuungsschlüssel ab, sondern auch von den baulichen Umsetzungen der pädagogischen Konzepte. Gerade hier bietet der Ganztag die Chance auf gute Konzepte für spezielle Förderbedarfe.

Unser Ziel ist klar. Neustart für die Förderschulen in der Region Hannover: Sanierungsstau abbauen: Schulplätze schaffen, Ganztag verlässlich organisieren und Neubauprojekte schneller umsetzen.

Oliver Junk kündigt in diesem Zusammenhang an, die Förderschulen zur Chefsache in der Regionspolitik zu machen und innerhalb der ersten 100 Tage einen Förderschul-Gipfel der Region Hannover durchzuführen – mit Schulleitungen, Elternvertretungen, Lehrkräften, Kommunen und Land.Entscheidend: Der Gipfel wird keine klassische Gesprächsrunde. Ziel ist ein verbindlicher Masterplan mit konkreten Maßnahmen, Verantwortlichkeiten und Zeitplänen. Jede Förderschule bekommt einen verbindlichen Zukunftsplan

1. Schulgebäude
Sanierung, Erweiterung oder Neubau – mit Priorität, Zeitplan und konkretem Fertigstellungstermin.

2. Personal
Gemeinsame Initiative mit Land und Schulträger: Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Assistenzpersonal gewinnen und halten.

3. Ganztag
Verlässliches Angebot inklusive Ferien- und Randzeiten – ausdrücklich auch an Förderschulen und passend zu den besonderen Bedarfen der Kinder.

4. Mobilität
Verlässliche Schülerbeförderung, die auf die besonderen Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten ist.

5. Moderne Lernorte
Digitale Ausstattung, Therapie- und Bewegungsräume, Rückzugsräume sowie moderne Fach- und Lernräume.

Oliver Junk