Die Region Hannover verkauft sich beim Tourismus völlig unter Wert
Der CDU-Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten besucht die neue Attraktion Sky-Loop in Mardorf am Nordufer des Steinhuder Meers. Das neue Aussichts- und Erlebnisbauwerk bietet aus rund 40 Metern Höhe einen Panoramablick über weite Teile der Region. Gemeinsam mit Merle Struckmann und dem Ortsbürgermeister Hubert Paschke ließ sich Junk vom Inhaber und Geschäftsführer Christoph Brandt über den Tourismus in der Region informieren.
Junk begrüßt die Investition ausdrücklich: „Die Region Hannover verkauft sich beim Tourismus völlig unter Wert. Das Steinhuder Meer und sein Umfeld sind ein schützenswerter Naturraum – zugleich müssen wir die großen touristischen Chancen stärker nutzen. Tourismus schafft Wertschöpfung, stärkt Gastronomie und Einzelhandel und sichert Arbeitsplätze vor Ort.“
Kritik übt Junk daran, dass die Region Hannover ein gemeinsames Tourismuskonzept mit der Landeshauptstadt abgelehnt habe: „Die Region redet viel über Wirtschaftsförderung, schafft aber teure Doppelstrukturen und leistet vor Ort zu wenig. Der Sky-Loop zeigt, wie es besser geht: Die Wirtschaftsförderung in Neustadt hat diese private Investition unterstützt und mit ermöglicht.“
Gerade rund um das Steinhuder Meer sieht Junk erheblichen Handlungsbedarf: „Der Zustand vieler Parkplätze, die touristische Infrastruktur und die Vermarktung durch die Region sind völlig unzulänglich. Wir haben mit dem Steinhuder Meer eines der attraktivsten Ausflugsziele Norddeutschlands direkt vor der Haustür. Daraus müssen wir mehr machen – mit besserer Infrastruktur, einer professionellen Vermarktung und einer Wirtschaftsförderung, die Investitionen ermöglicht statt verwaltet.“
Junk kündigt deshalb an, im Falle seiner Wahl zum Regionspräsidenten den Tourismus stärker als Wirtschaftsfaktor in den Blick zu nehmen: „Naturschutz und Tourismus sind kein Widerspruch. Entscheidend ist, beides vernünftig miteinander zu verbinden. Der Sky-Loop in Mardorf zeigt, welches Potenzial entsteht, wenn private Initiative und kommunale Unterstützung zusammenkommen.“